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Weitermachen nach Insolvenz

Schon wieder hat ein Unternehmen aus der Textilbranche Insolvenz angemeldet, und zwar einer der namhaftesten Hersteller von Unterwäsche und Nachtwäsche. Diese Insolvenz hat aber wohl nicht, oder nicht viel mit der aktuellen Wirtschaftskrise zu tun. Von Anfang an war das Unternehmen zukunftsorientiert. Schon wenige Jahre nach der Gründung 1875 wurden fast 300 Mitarbeiter beschäftigt. Durch Sortimentserweiterungen und hohe Qualität wurde der Name schnell zur beliebtesten Unterwäsche-Marke. Eine Krise in den 1990′er Jahren wurde überstanden, nun ist es aber wohl gänzlich aus. Es ist seitens der Unternehmensleitung aber vorgesehen, mit Hilfe eines Sanierungskonzeptes das Unternehmen weiter zu führen. Es bleibt zu wünschen, dass das Konzept aufgeht. Denn nicht nur 600 Arbeitsplätze des Unternehmens allein Deutschland wären gefährdet. Auch anhängige Arbeitsplätze, von Zulieferern und Kunden beispielsweise, stünden ggf. zur Disposition. Insbesondere Kunden als Wiederverkäufer (ich denke da an kleine Wäschefachgeschäfte, deren Hersteller-Sortiment ohnehin begrenzt ist) könnten Ihre Existenz gefährdet sehen. Bei gerade den kleinen Fachgeschäften, egal in welcher Branche, ist meist zu beobachten, dass man sich sehr um seine Kunden bemüht. Die persönliche Beratung ist da neben hoher Qualität nur ein Teil des Konzeptes. Auch die Einrichtung ist in aller Regel auf das Sortiment abgestimmt, wenigstens aber neutral und vor allem freundlich und ansprechend. Auch die sind keine alten Schätze - es sei denn, dass ein Schmuckstück von alter als Dekorationsstück präsentiert wird. Aber alles in allem sind in kleineren Fachgeschäften und in Gebrauch, die nicht nur allen Anforderungen genügen, sondern sich auch noch diskret in das Erscheinungsbild des Geschäfts einfügen. Fachabteilungen in großen Kaufhäusern sind meist mit einer ausgestattet, die an das Kassensystem des Hauses oder der jeweiligen Filiale angeschlossen ist. Hier wird dann nicht nur der Barverkauf kassiert und gebucht. Der Vorgang kann direkt in die Buchhaltung des Unternehmens übertragen werden, die Unternehmens- und die Filialleitung können an jedem Terminal vom die jeweiligen Umsätze überblicken. Auch kann in Kassensystemen in Kaufhäusern von jeder Kasse aus eine Datenbank bestückt werden, die Warenabgänge verwaltet. So kann auch die Lagerhaltung verglichen werden und rechtzeitig neue Ware nachbestellt werden. Und es kann mit Hilfe einer Datenbank die Personalplanung unterstützt werden. in großen Betrieben sind also durchaus von Vorteil, da sie viele Arbeiten erleichtern. In kleinen Betrieben, wie oben beschriebenen Fachgeschäften zum Beispiel, reicht eine Registrierkasse aus, die möglicherweise noch mit einem Kartenlesegerät für bargeldlose Zahlungen verbunden ist. Ein ist im Prinzip eine EDV-gestützte Lösung zur Verwaltung von Zahlungsvorgängen, Warenbewegungen und entsprechenden Verbuchungen innerhalb eines Betriebes.

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