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Archiv für die Kategorie „Einzelhandel“

Wer steckt hinter all den Videos?

Laut einer Studie der Firma Cisco Systems wird das Datenvolumen, das durch im Internet angesehene Videos entsteht, von 2009 knapp unter  400 Petabyte bis zum Jahr 2013 auf über 2.700 Petabyte im Monat ansteigen. Ein Petabyte entspricht 1015 Byte, somit entspricht im Jahre 2013 der allein durch Video entstandene Internetverkehr in einem Monat, einem Datenvolumen von ca. 574,5 Mio. DVDs. Wenn man das Gewicht dieser einzelnen DVDs zusammen nehmen würde, würde das in etwa 95 durchschnittlichen PKWs entsprechen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, wer produziert all dieses Videomaterial und wer schaut sich das alles an? Gibt es da nicht wahnsinnig viel zu holen auch für die Werbeindustrie?
Ich denke schon und gerade der kleine Einzelhandel sollte nicht zu lange warten auf diesen Zug aufzuspringen, denn noch haben die Ketten und Konzerne noch keine Vorteile dadurch. Es gibt viele Möglichkeiten Imagevideos oder Produktvideos erstellen zu lassen und das in einem überschaubaren Kostenrahmen. Gerade ein Produktvideo zielt genau auf den Kunden ab. Es vermittelt Ihm mehr über das Produkt was angeboten wird. So lassen sich prima Aktionen ankündigen oder sogar ganze Produktreihen bewerben. Nicht nur inaktiv wie in den klassischen Printmedien, sondern aktiv in bewegten Bilder und besser noch, eingebunden in die Website des Unternehmers sogar interaktiv und mit einer direkten Möglichkeit zu kaufen. Mir würden so viele Möglichkeiten einfallen dies zu nutzen. Auch als Imagevideo zu Anfang einer Präsenz im Internet, um gleich einen Eindruck des Unternehmen zu vermitteln. Eine bessere Möglichkeit als in einem Imagevideo kann man sein Unternehmen gar nicht präsentieren. Man kann emotional auf den Zuseher einwirken, es spannend gestallten sodass beim Interessenten Neugierde auf mehr geweckt wird. In guter Gestaltung kann dies, so denke ich, maßgeblich dazu beitragen den Umsatz zu steigern. Doch nicht nur die Umsatzsteigerung macht den Reiz aus, auch die damit erreichte bessere Kundenbindung ist ein weiterer Vorteil. Warum sollte ich als Kunde mich überhaupt mit einem anderen Händler auseinander setzten wollen, wenn mir der gewohnte sogar in seinem Produktvideo erklärt was es mit dem Produkt, für das ich mich interessiere auf sich hat, wo die Besonderheiten liegen, was es zu beachten gilt, was das Produkt auszeichnet. Einfacher kann man es mir als Kunde nicht machen und dies werde ich stets durch mein Kaufinteresse belohnen.

Mal ganz am Rande, auch beruflich könnte dies eine große Chance  sein denn es werden in Zukunft viele Mediaberater fehlen. Auch in diesem Sinne wird es sehr spannend sein diesen Markt zu beobachten, oder sogar aktiv daran Teil zu haben.

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Dauergrabpflege als Chance für Gartenbetriebe

Jetzt im Herbst boomt wieder das Geschäft mit allgemeiner Grabfloristik, in den Gartengeschäften klingeln die Kassen.  Zu den bekannten Totenfeiertagen können die Floristen die Grabgestecke und Schmuckelemente gar nicht so schnell herstellen, wie sie gekauft werden. Allerdings ist das ein Saisongeschäft, das nicht über das ganze Jahr so gut läuft.

Grabpflege allerdings ist ein ganzjähriges Thema. Denn die Gräber unserer Angehörigen und Lieben sollen in jeder Jahreszeit gut aussehen und gepflegt wirken. Dazu gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Auf den Friedhöfen werden noch immer vorwiegend Erdbestattungen vorgenommen. Dazu gibt es Einzelgräber oder auch größere Familiengruften, die für einen bestimmten Zeitraum, in der Regel ist die Nutzungsdauer 25 Jahre, dann auch gepflegt werden müssen.

Wenn Nachkommen da sind, werden diese die Pflege entweder selbst übernehmen oder bei einem Gartenbetrieb in Auftrag geben. Für 20 Jahre wandern so zum Beispiel ca. 5000 Euro in die Kasse des Gärtners für die einfachste Form der Grabpflege. Darin enthalten sind dann zum Beispiel die Anlage eines Beetes und die Aufrechterhaltung einer einfachen Bepflanzung. Blumenschmuck kostet extra.

Blumengrabschmuck

Blumengrabschmuck

Über diese einfachste Grabinstandhaltung hinaus, können die Hinterbliebenen natürlich auch individuelle Wünsche zum Schmuck des Grabes verwirklichen lassen. Dafür sind der Phantasie nur die Grenzen der Gestaltungsvorschriften der jeweiligen Friedhofsbehörde gesetzt.

Innerhalb dieses Rahmens kann das Grab liebevoll ausgestaltet werden. So muss natürlich der Grabstein eine gewisse Größe haben, die nicht überschritten werden darf. Auf manchen Friedhöfen ist auch der Einsatz von Torf oder Mulch nicht gern gesehen. Über diese Vorschriften sollte man sich erkundigen, wenn die Grabpflege selbst in die Hand genommen wird. Der Friedhofsgärtner wird sich damit selbstverständlich schon befasst haben. In Deutschland besteht die Beerdigungspflicht auf Friedhöfen, Ausnahme bilden hier Seebestattungen, wo die sterblichen Überreste oder die Asche ins Meer übergeben werden.

Bei Feuerbestattungen ist es so, dass auch die Urnen bestattet werden müssen und entweder in bestimmte Urnenfelder gebettet werden oder in Familiengruften mit beerdigt werden dürfen. So formschön die Urnen teilweise auch sind, man darf sie aus Pietät gegenüber dem Toten nicht mit nach Hause nehmen. Deshalb ist auch die Pflege des Urnengrabes zu organisieren.

Für Gartenbetriebe ist die Möglichkeit der Dauergrabpflege, bei denen der Verstorbene zu Lebzeiten bereits einen Grabpflegevertrag abgeschlossen hat, oder aber durch ein Vermächtnis zu Gunsten einer Treuhandstelle mit der Auflage gegen Zahlung aus diesem Vermächtnis die Grabpflege für den Nutzungszeitraum zu regeln.

Kreative Grabgestaltung

Kreative Grabgestaltung

Eine Dauergrabpflegevereinbarung bietet viele Vorteile: individueller Leistungsumfang kann vereinbart werden, die regelmäßige Überprüfung der Pflegeleistungen wird durch die Treuhandstelle ausgeführt, ein einmaliger Vertragsabschluss für die gesamte Nutzungsdauer von 25 – 30 Jahren, automatische Regelung der Friedhofsgärtner-Nachfolge bei Betriebsaufgabe, sichere Anlage des Geldes nach festen Kriterien, außerdem können bei entsprechender Vertragsgestaltung die Hinterbliebenen den Vertrag nicht rückgängig machen.

Für die ausführenden Gärtnereibetriebe sind solche Langzeitverträge ebenfalls von großem Vorteil. Damit kann auf lange Zeit eine Planungssicherheit geschaffen werden, anders als bei den sonst saisonal bedingten Blumengeschäften. Es ist also für Gartenbetriebe durchaus überlegenswert, ob nicht ein Teil des Umsatzes in der Kasse durch solche Grabpflegeverträge erwirtschaftet werden sollte.

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Registrierkasse hilft im Tabakladen

In einem Tabakwarenladen kommt man heutzutage mit einem Notizblock und einer Geldkassette nicht aus, daher empfiehlt es sich, eine Registrierkasse zu verwenden, die eine erhebliche Rechenhilfe darstellt. So hat man dann dank der auch eine Übersicht über verkaufte Ware und kann entsprechend das Lager auf dem neuesten Stand bringen und halten. haben unter anderem häufig die Funktion Waren und Artikel in einzelne Gruppen zu gliedern und für interne Verkaufsstatistiken zu erfassen. Diese Daten der kann dann der Inhaber jederzeit über ein Warenwirtschaftsprogramm auswerten und somit die Verkaufsdaten sinnvoll in seine Warenbestandshaltung einbeziehen. Es gibt zwar nichts Schöneres als ein ausverkauftes Lager, aber man möchte immerhin noch mehr verkaufen und das geht nicht, wenn nichts da ist. Denn diese alltägliche Situation kommt gerade in kleinen Betrieben, die noch kein professionelles Warenwirtschaftssystem mit angebundenem benutzen schneller vor, als gedacht.

Auch hier kann die einfache Verwaltungssituation, die ermöglichen, schon eine übersichtliche Lagerhaltung mitgestalten. Außerdem kann man mit einer Registrierkasse auch Tagesumsatzübersichten erstellen und so nachhalten, wie viel Umsatz pro Stunde erzielt wurde und mit welchen Produkten. Das ist ein Vorteil, den man sicherlich zur kostensenkenden und zeitsparenden Arbeitseinteilung und Planung der Geschäftsöffnungszeiten verwenden kann. Des Weiteren kann man mit einer auch einzeln pro Mitarbeiter abrechnen lassen, wenn zum Beispiel ein Schichtwechsel ansteht. Denn die übergabe ist mit das Wichtigste des Tages und so kann man auch später noch nachvollziehen, welche Verkaufsergebnisse eine Schicht erzielt hat und ob diese auch korrekt abgegeben wurden, das heißt, ob der Inhalt der auch mit der Auswertung übereinstimmt. Auch komplette Tagesabrechnungen sind mit einer möglich.

Da Registrierkassen meist nicht so viele, überflüssige Funktionen haben, sind sie übersichtlicher, können leicht programmiert werden und ermöglichen eine schnelle Abwicklung an der und natürlich eine leichtere Bedienbarkeit für die Mitarbeiter. Eine übersichtliche Zahl von Artikeln kann vorprogrammiert werden, eingeteilt in einige Warengruppen. Dank Bondrucker hat man auch immer einen Beleg für den Kunden, den die nach Wunsch automatisch immer mit druckt. Bei Bedarf können manche sogar Quittungen drucken. Durch eine intelligente Tastenbelegung der , die je nach Bedarf eingestellt werden kann, ist es möglich bei einer zum Beispiel verschiedene Tabakwaren auf farbig abgesetzte Tasten zu legen, damit man nicht jedes Mal den Preis manuell eingeben muss und die Warengruppe an der entsprechenden Farbe zuverlässig erkennen kann und auf Anhieb die richtige Taste mit dem richtigen Preis trifft. So könnte man die Produkte beispielsweise in Kategorien wie Zigaretten, Zigarren, Tabak, Raucherzubehör usw. einordnen. Dies ist mit einer gar kein Problem. Damit die Kunden auch nachvollziehen können, was da gerade eingegeben wird, bieten die Möglichkeit, ein Display für die Kundenanzeige anzubringen. Auch andere Module, wie Scanner, oder ähnliches, können noch zusätzlich an die angebracht werden, diese variieren je nach Modell.

In einem Tabakwarenladen ist es wichtig, dass die verwendete nicht zu teuer ist, da bieten sich Registrierkassen geradezu an, da sie in der Regel sehr günstig in der Anschaffung sind und auch lange halten. Eine ist also in einem kleinen Einzelhandel wie einem Tabakwarenladen eine echte Entlastung.

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Im Handel wird oft eine Registrierkasse genutzt

Im Handel gibt es zahllose Branchen, und wird überall mit einer Registrierkasse gearbeitet. In vielen kleinen Geschäften wie familiengeführten Bäckereien oder im Kiosk wird häufig eine älterer Bauart genutzt, wie sie zum Beispiel in den 1980’er Jahren das Maß aller Dinge im Bereich Kasse war. Diese wurden sogar bis weit in die 1990’er Jahre hinein auch in Supermärkten und anderen großen Filialkonzernen genutzt. Aber seit vielen Jahren sind besonders in Filialunternehmen Kassensysteme im Einsatz, die schon optisch nichts mehr mit der guten alten zu tun haben. Und auch die Anwendungsmöglichkeiten einer modernen sind sehr viel vielseitiger geworden. Jede auch noch so moderne , ob oder Netzwerkkasse, hat die Aufgabe, Verkäufe zu registrieren und zur Tagesabrechnung zusammenzufassen. Eine , wie sie im Einzelhandel vor rund zwanzig Jahren top-modern war, kann auch nicht viel mehr als das. Natürlich ist die Kassensoftware einer solchen so gut, dass verschiedene Artikel auch unterschiedlichen Warengruppen zugeordnet werden können. Und natürlich werden hiermit auch Netto-, Steuer- und Bruttobeträge bei der Abrechnung ebenso wie beim Verkaufsvorgang selbst ausgewiesen. Eine moderne kann aber bei weitem noch viel mehr als nur Verkäufe zu erfassen. Die Arbeitszeiten können über eine moderne Kassensoftware ebenso erfasst werden, wie auch die Dienstplanung für die Mitarbeiter über eine gute erfolgen kann. Auch wenn eine moderne in einem Geschäft als Einzelkasse genutzt wird, kann mit ihrer leistungsfähigen Kassensoftware auch das Bestellwesen getätigt werden. So kann beispielsweise ein Bäcker eine online-Verbindung zu einem Mehllieferanten seines Vertrauens halten und dann online mit Hilfe der modernen Kassensoftware eine regelmäßige Bestellung übermitteln. In Filialunternehmen, wie man es bei Lebensmitteldiscountern kennt, kann die Warenbestellung natürlich ebenfalls über eine an die Konzernzentrale übersendet werden. Da in dieser Unternehmensstruktur jede netzwerkfähig in ein unternehmensüberspannendes eingebunden ist, kann jede Filiale von einer beliebigen vor Ort installierten aus die Warenbestellung senden. Allerdings geschieht das tatsächlich eher selten von einem POS--Platz im Laden aus, als dass vielmehr im Backoffice-Bereich einer Filiale ein weiterer Zugang zum besteht von wo aus unter anderem das Bestellwesen der Filiale getätigt wird. Natürlich sieht in diesen Betrieben längst keine mehr wie eine herkömmliche aus. Da Netzwerkkassen in Supermärkten an den -Plätzen installiert sind, und diese ein völlig anderes Design haben, als die gute alte , werden diese auch nur noch genannt. Dabei handelt es sich hier im Prinzip auch um eine , nur dass diese modernen netzwerkfähig in ein eingebunden sind und viele weitere Arbeitsabläufe in einem Einzelhandelsbetrieb unterstützen und dadurch vereinfachen, was einiges an Kosten einspart.

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Ein Kassensystem im Warenhaus

Anfang der Woche wurde von Einzelhandelsexperten erklärt, dass trotz des starken Wettbewerbs durch andere Vertriebsformen Warenhäusern in Deutschland nach wie vor eine profitable Zukunft bevorsteht, selbst wenn in den vergangenen Jahren der Marktanteil zurückgegangen ist. Warenhäuser sind effektiv ausgestattet, Abteilungen sind übersichtlich und frei zugänglich angeordnet. Es wird immer ein Kassensystem genutzt, womit alle Fachbereiche ihre Verkaufsdaten in die Kassen Software des Gesamtbetriebes übermitteln. Die Netzwerk kassen sind über Kabelverbindungen im gesamten Gebäude miteinander und mit der Backoffice-Software verbunden. Durch diese Verbindung ist es immer möglich nachzuvollziehen, welcher Mitarbeiter an welcher angemeldet ist. Da es der Warenhaus-Branche hierzulande nicht wirklich leicht fällt zu existieren und im harten Wettbewerb zu Shopping-Centern in den Innenstädten gegenübersteht, ist ein enormer Existenzkampf zu erkennen. Auch Einkaufspassagen an Bahnhöfen und Flughäfen, sowie vertikale Modehändler, Textildiscounter und das Internet stellen eine starke Konkurrenz für Warenhäuser dar. Hinzu kommen noch sehr hohe Mietkosten, insbesondere in guter City-Lage. Aber eben die Lage in Innenstädten ist für ein Warenhaus immens wichtig, um für Kunden ein attraktiver Anziehungspunkt zu sein. Eine zusätzliche Belastung stellt für Warenhäuser die Besteuerung der Mietzahlungen dar, die seit diesem Jahr mit der neu geltenden Steuerreform ansteht. Zwar haben auch andere Händler mit dieser zusätzlichen Steuerbelastung zu kämpfen. Aber Warenhäuser haben ja schon wegen der enormen Gebäudegröße erhebliche Mietaufwendungen, und entsprechend hoch fällt dann auch die Mietbesteuerung aus. In Anbetracht der momentanen Wirtschaftskrise wird gefordert, dass die Bundesregierung diese Steuerreform wieder zurücknimmt oder wenigstens deren Anwendung ruhen lässt. Sicher lässt sich so mancher Mehraufwand durch laufende Kosten wie Steuern, steigende Energiekosten und Personalkosten durch dahingehend wenigstens zum Teil abfedern, weil ein mit leistungsfähiger Kassensoftware auch im Einzelhandel viele betriebliche Abläufe vereinfacht und damit weniger Personaleinsatz nötig macht. Und da viele zusätzliche Anwendungen wie die Arbeitszeiterfassung, Dienst- und Urlaubsplanung sowie verschiedene Termin- und Warenbewegungskontrollen mit Kassensystemen möglich sind, können hierdurch Anschaffungen zusätzlicher Systeme, deren laufender Energieverbrauch und Wartungskosten, sowie der Aufwand manueller Bearbeitungen gespart werden, was wiederum zusätzliche Kosten spart. Aber es sind auch hier irgendwann Grenzen erreicht, wo eine weitere Kosteneinsparung und Aufwandsvermeidung nicht mehr möglich ist. Warenhäuser haben einen Marktanteil von weniger als 3,5 % des Einzelhandelsumsatzes, aber sie sind zentral bedeutend für die Innenstädte und deren Entwicklung. Darum sollten Städte und Kommunen den Bestand der Warenhäuser nicht noch durch zusätzliche und ausgedehnte Ansiedlungen von Einzelhändlern bedrohen. Die Warenhauslandschaft ist durchaus überlebensfähig und kann sich auch dauerhaft am Markt durchsetzen. Das machen nicht nur internationale Beispiele deutlich, sondern gerade auch viele Unternehmen hierzulande, die sich in einem dauernden Anpassungsablauf an veränderte Kundenbedürfnisse befinden. Aber auch diese Anpassung kann durch moderne und neue Entwicklungen in der Kassensoftware unterstützt werden. Kassenhersteller sind da gefragt, Entwicklungen voran zu treiben, damit der Einzelhandel und insbesondere die Warenhäuser noch effektiver arbeiten können. Schließlich sind Weiterentwicklungen immer nötig, da sich Anforderungen der Nutzer und auch rechtliche Vorschriften ständig weiterentwickeln.

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Zurückhaltung bei Verbrauchern

Die Verbraucher halten sich derzeit mit ihrem Kaufverhalten sehr zurück. Das spürt natürlich der Einzelhandel zuerber auch PKW’s finden nicht mehr den Absatz, den die Branche sich wünscht. Im Gegenteil ist die Automobilbranche gezwungen, dem Verbraucher mit nie geahnten Angeboten und Rabatten entgegen zu kommen. Dabei war in jüngster Vergangenheit der Arbeitsmarkt so positiv entwickelt, dass man auf breiter Front daran glaubte, der private Konsum würde die Konjunktur ankurbeln. Aber diese Annahme wurde von plötzlich explodierenden Enerigepreisen ausgebremst. Da die Verbraucher eben deswegen mit ihrer Kauflust sehr zurück hielten, ist es inzwischen schon zur Aufgabe einiger kleinerer Kaufhausketten gekommen. Und zwar in dem Ausmaß, dass nicht nur Arbeitsplätze verloren gingen sondern sogar Insolvenz anzumelden war.
Fachleute aber sehen Wachstumspotential. Dafür braucht es aber den Mut, neue Wege zu gehen - vielleicht auch Umwege in kauf zu nehmen. Mut zu Veränderungen hat sich aber immer wieder bezahlt gemacht. Wenn es manches mal auch eine Weile dauerte. Die Verbraucher sind nach Meinung eines bekannten Wirtschaftsforschers durchaus willig, ihr Geld auszugeben. Und zwar entweder für preiswerte Waren beim Discounter oder teurer Waren und Dienstleistungen im Fachhandel. Hier wird für den höheren Preis aber auch - und das zu recht - entsprechend höhere Qualität erwartet.

Ein beinahe ausgestorbenes Format des Einzlhandels könnte durch die Entwicklung wieder auferstehen. Nämlich das Konzept des Tante-Emma-Ladens. Speziell in ländlichen Gebieten mit überwiegend (nicht nur älteren) Personen, die nicht mobil sind. Klassische, vielleicht sogar beinahe historische Registrierkassen tun hier sehrwohl ihren Dienst. Sogar eine mobile Variante eines Tante-Emma-Ladens soll es bereits geben. Da könnte eine mobile Kasse genutzt werden, die die aufgenommenen Daten am Tagesende in ein Kassensystem übermitteln kann - mit einer Funkverbindung oder einem Kabelanschluss. Mobiler oder standortfester Laden, die Preise sind hier wahrscheinlich höher als im Supermarkt und im Discounter. Dennoch ist die Atmosphäre beliebt, und auch das Gespräch im Kassenbereich ist irgendwie persönlicher. Und sogar im Laden mit höheren Preisen wird abends die stimmen. Auch der Laune-Faktor trägt zu den Umsatzzahlen bei. Denn mit guter oder zumindest ohne schlechte Laune macht der Einkauf mehr Spaß, es wir mehr eingekauft als geplant, und so muss am Ende mehr in den der Händler landen. Das wiederum steigert die Investionsmöglichkeit und schafft im idealen Fall noch zusätzliche Arbeitsplätze. Ein Zukunftsmarkt soll laut Fachleuten den Dingen offenstehen, die den Alltag erleichtern und unterstützen. Beispeilsweise Haushaltsgeräte die zum Teil bisherige Arbeitsschritte überflüssig machen. Ebenso soll der Biolebensmittel-Branche eine gute Zukunft bevorstehen. Auch das steigende Bewusstsein für den eigenen Körper und dessen Wohlbefinden und Gesundheit gibt der entsprechenden Branche auftrieb. Das widerum macht es notwendig anzuschaffen, die das jeweilige Unternehmen inhaltlich überblicken kann. Nämlich mit Vernetzung zwischen Warenverkauf und Lagerhaltung. Oder in Apotheken der direkte Draht von der zu den Krankenkassen und zum Medikamentenlieferant. Oft gibt es sogar die Möglichkeit, Kundenkarten über die zu verwalten. Auch unnötige Umwege und Zwischenschritte in der Beschaffung und im Vertrieb können die Konjunkur bremsen. Das wiederum verzögert den Absatz und der Umsatz fällt niedriger aus als er müsste. Da nutzt dann auch das modernste nichts, um Mitarbeitern ihre Tätigkeit zu erleichtern und mehr Zeit für den Kunden zu haben.

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Einzelhandel unzufrieden

Kunden und Einzelhändler sind nicht gut gelaunt. Und vielleicht auch nicht gut aufeinander zu sprechen. Mancher Kunde fühlt sich bedrängt vom offensiven Verhalten der Einzelhändler. Übermotivierte Beratung wird als aufdringlich empfunden. Stattdessen wollen immer mehr Kunden dem Stress des realen Einkaufs und der Fülle in den Städten entgehen und ziehen sich ebenso gern ins Internet zurück, um dort ihre Einkäufe von Waren und Dienstleistungen zu “tätigen”. Allerdings entgeht ihnen - denke ich - das gute Gefühl des “an der Kasse stehens”. Im Kassenbereich des Handels findet Kommunikation statt. Wenigstens zwischen Verkäufer/-in und Kunde zu dem Thema des Preises der gekauften Ware. Hier muss kein unangenehm empfundenes Beratungsgespräch mehr stattfinden. Außerdem kann man, zumindest wenn es beim Wochenendeinkauf im Supermarkt richtig voll ist, an der mit mehr oder weniger fremden Leuten ins Gespräch kommen oder gute Freunde und Bekannte treffen und Sozialkontakte pflegen. Und wenn man sich vielleicht nur darüber unterhält, dass im Supermarkt ein neues Kassensystem angeschafft wurde. Vermutet wird aber auch der Wunsch von Kunden, unbekannt zu bleiben und nicht von Personal im Laden durch gutgemeinte Beratung beeinflusst zu werden. Sie möchten sich lieber “in Ruhe” Informationen besorgen um vergleichen und sich dann entscheiden zu können. Außerdem wollen die Internet-Käufer nicht auf das Gefühl verzichten, autonom zu entscheiden und dabei selbst Entscheidungen zu treffen. Mancher Kunde empfindet beim Online-Kauf ein stärkeres Gefühl der Handlungsfreiheit und damit verbunden eine sicherer Verhandlungsposition. Der Kontakt zum Verkaufspersonal im Kassenbereich wird hier nicht besonders oder sogar überhaupt nicht vermisst. Die schlichte Lust am Einkauf nimmt online eine eher zweitrangige Position ein. Für Handelsketten und auch den Einzelhandel an sich ist dies eine durchaus schwierige Entwicklung. In aller Regel kann mit den Preisen, wie sie im Internetgeschäft möglich sind, nicht zurechtkommen und Verluste einfahren würden. Die werden mittelfristig in der statistischen Abrechnungsübersicht von Registrierkassen, und Kassensystemen sichtbar. Von aufdringlicher Beratung verschreckte Kunden legen online großen Wert auf übersichtlich strukturierte Websites und Anwendungsfreundlichkeit. Auch der Kontakt an der , der Bezahlvorgang im herkömmlichen Sinne ist vielleicht nicht unbedingt erwünscht. Offensives Gegenübertreten seitens der online-Verkäufer ist auch hier wenig beliebt. Die im allgemeinen noch positive Umsatzsituation im Einzelhandel täuscht nicht darüber hinweg, dass mehr und häufiger Umsatzrückgang zu erwarten ist. Schon die mittelfristige Gewinnerwartung wird immer bedenklicher betrachtet. Viele Einzelhändler rechnen schon damit, dass der Umsatz stagniert. Manch einer hat da vielleicht schon nicht oder sogar nicht mehr den Mut zu Investitionen und denkt über den Nutzen einer neuen nach, wenn die Kunden weg bleiben. Steigende Energie- und Personalkosten machen es außerdem schwierig, noch zu investieren. Obwohl es Sinn machen könnte, zum Beispiel in neue zu investieren, schrecken viele Einzelhändler davor zurück, was bei sinkender Gewinnerwartung nicht verwundert. Aber dennoch ist es wichtig und in aller Regel auch sinnvoll, gerade in schweren Zeiten zu investieren. Privatkonsumenten sind in letzter Zeit sehr vorsichtig und zurückhaltend geworden, größere Anschaffungen zu tätigen, selbst wenn diese inzwischen eine gewisse Dringlichkeit erreicht haben. Bei der derzeitigen Einkommens- und Preisentwicklungserwartung haben viele Verbrauch schlicht Angst, ihr Geld auszugeben. Es lebe der gute alte Sparstrumpf? Das wollen wir nicht hoffen. Denn dann entwickelt es sich möglicherweis noch stärker in die Richtung, die keine Wirtschaft gut verträgt. Neue Investitionen - privat oder im Einzelhandel - sind derzeit also äußerst schwierig. Dabei würden beispielsweise neu dem Handel durchaus wieder Kosten einsparen. Neueste Geräte verbrauchen weniger Netzleistung, Strom sparen ist angesagt. Auch die Vernetzung der mit der Lagerhaltung und der Buchhaltung erspart so manchen Arbeitsschritt - also Personalkosten. Trotz des doch sehr vorsichtigen Konsumverhaltens der Verbraucher sollten Händler Mut beweisen und Flagge zeigen in die Richtung, dass es wieder voran geht.

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Sinkende Rohstoffpreise

Die Rohstoffpreise sinken - an den Börsen ebenso wie für die Produzenten. Und das seit Monaten.Durch sinkende Agrarrohstoff-Preise sehen sich zum Beispiel Bäcker im Vorteil. Sie beziehen die Getreideprodukte günstiger als bisher, senken aber nicht die Preise gegenüber dem Endverbraucher. Ihr finanzieller Ertrag steigt. Das macht sich natürlich auch in der Abrechung der Registrierkasse bemerkbar, zumindest in der statistischen Übersicht. Durch diese Mehreinnahmen können Händler natürlich Investitionen, z.B. in neue Kassen und Kassensysteme - vielleicht auch neue Lasdeneinrichtungen - schneller durchführen. Das wiederum fördert Kundenbindung. Denn neue Einrichtungen lassen die Kunden sich wohlfühlen und dann gern wiederkommen.

Börsenmitarbeiter im Bereich der Rohstoff-Märkte sehen sinkende Preise als schlechte Nachricht, da sie entsprechend ihres geringeren Umsatzes auch geringere Provisionen bekommen.

Allerdings machen sich zum Beispiel die beinahe halbierten Getreidepreise nicht für den Verbraucher bemerkbar. Denn leider sind die beinahe halbierten Getreidepreise noch nicht bei den Preisen für Mehl, Brot, Nudeln und so weiter angekommen. Das wird aber von Verbraucherschützern gefordert. Vielleicht, weil die Realeinkommen bei vielen Arbeitnehmern, besonders aber bei von Arbeitslosigkeit betroffenen Leistungsempfängern, nicht ausreichend der Preissteigerung entsprechend entwickelt haben.
Im Gegenzug argumentiert die Branche, abzuwarten und dem Wettbewerb zu vertrauen.

So hat der Weizenpreis von Frühjahr bis Herbst 2008 um etwa 60% nachgelassen. Vermutlich gibt es verschieden Gründe für den Preisverfall. Zum Beispiel könnten rezessionsbendingt sinkende Rohtstoffwerte, die Suche nach alternativen Energien, gute Ernteerträge oder auch der Ausstieg von Investoren aus dem Rohstoffmarkt Zündstoff für den Preisverfall sein. Diese sinkenden Preise machen sich besonders in der der Ezeugern bemerkbar,
Doch trotz sinkender Rohstoffpreise steigen die Endverbraucher-Preise weiter - wenn auch nicht ganz so stark wie bei stagnierenden oder steigenden Rohstoffpreisen, sondern in moderater Art und Weise. Natürlich stehen der Preisverfall einerseits und der stagnierende Enbverbraucherpreis andererseits in arger Konkurrenz zueinander. Der Produzent von Rohstoffen büßt durch immer niedrigere Preise an Einkommen ein, der Verbraucher möchte - möglicherweise berechtigt wegen geringen Einkommens - beim Einkauf sparen. Sicherlich sind speziell bei Lebensmitteln die Preise in den letzten Jahren “unter dem Niveau” gestiegen und haben allenfalls gereicht, maximal die Inflationsrate zu erreichen. Nun ist in der Lebensmittelbranche preislicher Nachholbedarf zu decken, um auch andere sehr viel höher anfallende Kosten wie Löhne, Ladenmieten und so weiter einigermaßen zu decken. Dies würde außerdem der Forschung und Entwicklung genauso zugute kommen wie dem Arbeitsplatzerhalt.

Währenddessen findet an der Agrarrohstoff-Börse beinahe ein “Ausverkauf” statt. Ein Grund hierfür kann sein, dass extrem ertragreiche Ernten auch verkauft und verbraucht werden müssen, bevor die Ware verdirbt. Schließlich kommen zusätzlich auch in absehbarer Zeit die nächsten Ernteerträge auf den Markt. Also wird viel und immer günstiger verkauft - der Preis sinkt.
Allerdings würde sich der Endverbraucherpreis im Laufe der Zeit der Inflation ebenso anpassen wie den sinkenden Rohstoffpreisen.
Letzten Endes ist es der Verbraucher, der die Preispolitik genauso auszubaden hat, wie die Entwicklung an den Rohstoffmärkten.
Der Verbraucher ist der Leittragende in dieser Art der “Nahrungskette”, machtlos und wütend. Den Preis zahlt er aber doch.

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Verpackung

Da gibt es zu Krisenzeiten doch tatsächlich auch gute Nachrichten. Ein namhafter Verpackungshersteller hat für sein vergangenes Geschäftsjahr ein sattes Umsatzplus bekannt gegeben. Gut, man könnte fragen was der Handel oder andere Branchen davon haben. Ist doch klar: es wird viel verpackt. Alles, was verschickt wird, muss durch Verpackung geschützt werden und Transportschäden zu verhindern. Doch schauen wir mal in den Einzelhandel: Waschpulver gibt es nicht lose zu kaufen, es ist in Kartons oder platzsparenden PET-Tüten verpackt. Und so ist beinahe alles irgendwie verpackt, was im SB-Einzelhandel zu kaufen ist. Auch beim Fleischer und beim Bäcker gibt es Verpackung. Schließlich nimmt keiner sein Brot, den Aufschnitt oder das Fleisch ohne Papierschutz mit nach Hause. Auch die PET-Verpackungen oder Kartonagen haben heute noch weitere Aufgaben. Die Verpackungsindustrie liefert oft wertvolle Hilfestellungen für den Einzelhandel. Beispielsweise die Verwertung von Einwegpfandflaschen aus Kunststoff wird heute schon mit intelligenten Automaten mit integriertem und Förderband platzsparend, zeitsparend und kostensparend durchgeführt. Integrierte oder Automaten mit Kassen abrechnung findet man hier auch immer häufiger im Einzelhandel für Getränke im Bereich Mehrwegflaschen und ganzen Gebinden. Die Kunden werden hier in die Rückgabe integriert, bedienen vorne einfach ihr Fließband, und das computergesteuerte Kassensystem druckt den Pfandgutschein mit Barcode aus. Der Barcode ist hier auch wieder ein wichtiger Bestandteil der Gutschriftenabrechnung per und unterstützt die Bargeldabrechnung, die Lieferantenabrechnung und auch die Lagerverwaltung. Barcodes finden wir auch auf jeder gebräuchlichen Verpackung. Somit wird die Branche der Verpackungshersteller so lange westlicher Konsum vor allem im Verbrauchs- und Lebensmittelbereich stattfindet immer einen ausreichenden, wenn nicht wachsenden, Absatzmarkt vor sich haben. Besonders im Bereich moderner Verpackung in Verbindung mit High Tech Kassensystemen ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Die Forschung arbeitet noch an der Perfektionierung von Transpondersystemen, die besonders im Bereich des Einzelhandels noch einmal bahnbrechende Erfolge im Bereich Zeitersparnis für Kunden und Angestellte darstellen kann. Hier würde zukünftig das mit Hochfrequenzscannern sozusagen im Vorbeigehen die im Einkaufskorb befindlichen Waren erfassen, abrechnen und an ein zentrales Computerkassensystem in der Verwaltung direkt weiterleiten. Der Kunde der Zukunft könnte dann ebenfalls an der Kasse per Finger- oder Daumenabdruck bargeldlos zahlen. Einfach, schnell und unkompliziert für Personal, Verwaltung und vor allem König Kunde. Die Zeiten des lästigen auf das Warentransportband Schaufelns der Einkäufe bzw. des schwerfälligen Scannens der Waren in das durch die Verkäuferin wären vorbei. Auch die Geldbörse oder die Kreditkarte muss nicht mehr akribisch verwaltet und bewacht werden. Den Daumenabdruck habe ich immer dabei, und das wartet freundlich auf mich. Obendrein schaut mich wahrscheinlich die nicht mehr so stark belastete Verkäuferin mit einem frischen Lächeln an. Auch der Leiter des Einzelhandels kann problemlos und just in time die frischen Gemüsebestellungen aus aller Welt ordern.

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