Im Handel wird oft eine Registrierkasse genutzt
Im Handel gibt es zahllose Branchen, und wird überall mit einer Registrierkasse gearbeitet. In vielen kleinen Geschäften wie familiengeführten Bäckereien oder im Kiosk wird häufig eine Registrierkasse älterer Bauart genutzt, wie sie zum Beispiel in den 1980’er Jahren das Maß aller Dinge im Bereich Kasse war. Diese Registrierkassen wurden sogar bis weit in die 1990’er Jahre hinein auch in Supermärkten und anderen großen Filialkonzernen genutzt. Aber seit vielen Jahren sind besonders in Filialunternehmen Kassensysteme im Einsatz, die schon optisch nichts mehr mit der guten alten Registrierkasse zu tun haben. Und auch die Anwendungsmöglichkeiten einer modernen Kasse sind sehr viel vielseitiger geworden. Jede auch noch so moderne Kasse, ob Registrierkasse oder Netzwerkkasse, hat die Aufgabe, Verkäufe zu registrieren und zur Tagesabrechnung zusammenzufassen. Eine Kasse, wie sie im Einzelhandel vor rund zwanzig Jahren top-modern war, kann auch nicht viel mehr als das. Natürlich ist die Kassensoftware einer solchen Registrierkasse so gut, dass verschiedene Artikel auch unterschiedlichen Warengruppen zugeordnet werden können. Und natürlich werden hiermit auch Netto-, Steuer- und Bruttobeträge bei der Abrechnung ebenso wie beim Verkaufsvorgang selbst ausgewiesen. Eine moderne Registrierkasse kann aber bei weitem noch viel mehr als nur Verkäufe zu erfassen. Die Arbeitszeiten können über eine moderne Kassensoftware ebenso erfasst werden, wie auch die Dienstplanung für die Mitarbeiter über eine gute Registrierkasse erfolgen kann. Auch wenn eine moderne Registrierkasse in einem Geschäft als Einzelkasse genutzt wird, kann mit ihrer leistungsfähigen Kassensoftware auch das Bestellwesen getätigt werden. So kann beispielsweise ein Bäcker eine online-Verbindung zu einem Mehllieferanten seines Vertrauens halten und dann online mit Hilfe der modernen Kassensoftware eine regelmäßige Bestellung übermitteln. In Filialunternehmen, wie man es bei Lebensmitteldiscountern kennt, kann die Warenbestellung natürlich ebenfalls über eine Registrierkasse an die Konzernzentrale übersendet werden. Da in dieser Unternehmensstruktur jede Registrierkasse netzwerkfähig in ein unternehmensüberspannendes Kassensystem eingebunden ist, kann jede Filiale von einer beliebigen vor Ort installierten Registrierkasse aus die Warenbestellung senden. Allerdings geschieht das tatsächlich eher selten von einem POS-Kassen-Platz im Laden aus, als dass vielmehr im Backoffice-Bereich einer Filiale ein weiterer Zugang zum Kassensystem besteht von wo aus unter anderem das Bestellwesen der Filiale getätigt wird. Natürlich sieht in diesen Betrieben längst keine Registrierkasse mehr wie eine herkömmliche Registrierkasse aus. Da Netzwerkkassen in Supermärkten an den Kassen-Plätzen installiert sind, und diese ein völlig anderes Design haben, als die gute alte Registrierkasse, werden diese Kassen auch nur noch Kasse genannt. Dabei handelt es sich hier im Prinzip auch um eine Registrierkasse, nur dass diese modernen Kassen netzwerkfähig in ein Kassensystem eingebunden sind und viele weitere Arbeitsabläufe in einem Einzelhandelsbetrieb unterstützen und dadurch vereinfachen, was einiges an Kosten einspart.
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