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Zurückhaltung bei Verbrauchern

Die Verbraucher halten sich derzeit mit ihrem Kaufverhalten sehr zurück. Das spürt natürlich der Einzelhandel zuerber auch PKW’s finden nicht mehr den Absatz, den die Branche sich wünscht. Im Gegenteil ist die Automobilbranche gezwungen, dem Verbraucher mit nie geahnten Angeboten und Rabatten entgegen zu kommen. Dabei war in jüngster Vergangenheit der Arbeitsmarkt so positiv entwickelt, dass man auf breiter Front daran glaubte, der private Konsum würde die Konjunktur ankurbeln. Aber diese Annahme wurde von plötzlich explodierenden Enerigepreisen ausgebremst. Da die Verbraucher eben deswegen mit ihrer Kauflust sehr zurück hielten, ist es inzwischen schon zur Aufgabe einiger kleinerer Kaufhausketten gekommen. Und zwar in dem Ausmaß, dass nicht nur Arbeitsplätze verloren gingen sondern sogar Insolvenz anzumelden war.
Fachleute aber sehen Wachstumspotential. Dafür braucht es aber den Mut, neue Wege zu gehen - vielleicht auch Umwege in kauf zu nehmen. Mut zu Veränderungen hat sich aber immer wieder bezahlt gemacht. Wenn es manches mal auch eine Weile dauerte. Die Verbraucher sind nach Meinung eines bekannten Wirtschaftsforschers durchaus willig, ihr Geld auszugeben. Und zwar entweder für preiswerte Waren beim Discounter oder teurer Waren und Dienstleistungen im Fachhandel. Hier wird für den höheren Preis aber auch - und das zu recht - entsprechend höhere Qualität erwartet.

Ein beinahe ausgestorbenes Format des Einzlhandels könnte durch die Entwicklung wieder auferstehen. Nämlich das Konzept des Tante-Emma-Ladens. Speziell in ländlichen Gebieten mit überwiegend (nicht nur älteren) Personen, die nicht mobil sind. Klassische, vielleicht sogar beinahe historische Registrierkassen tun hier sehrwohl ihren Dienst. Sogar eine mobile Variante eines Tante-Emma-Ladens soll es bereits geben. Da könnte eine mobile Kasse genutzt werden, die die aufgenommenen Daten am Tagesende in ein Kassensystem übermitteln kann - mit einer Funkverbindung oder einem Kabelanschluss. Mobiler oder standortfester Laden, die Preise sind hier wahrscheinlich höher als im Supermarkt und im Discounter. Dennoch ist die Atmosphäre beliebt, und auch das Gespräch im Kassenbereich ist irgendwie persönlicher. Und sogar im Laden mit höheren Preisen wird abends die stimmen. Auch der Laune-Faktor trägt zu den Umsatzzahlen bei. Denn mit guter oder zumindest ohne schlechte Laune macht der Einkauf mehr Spaß, es wir mehr eingekauft als geplant, und so muss am Ende mehr in den der Händler landen. Das wiederum steigert die Investionsmöglichkeit und schafft im idealen Fall noch zusätzliche Arbeitsplätze. Ein Zukunftsmarkt soll laut Fachleuten den Dingen offenstehen, die den Alltag erleichtern und unterstützen. Beispeilsweise Haushaltsgeräte die zum Teil bisherige Arbeitsschritte überflüssig machen. Ebenso soll der Biolebensmittel-Branche eine gute Zukunft bevorstehen. Auch das steigende Bewusstsein für den eigenen Körper und dessen Wohlbefinden und Gesundheit gibt der entsprechenden Branche auftrieb. Das widerum macht es notwendig anzuschaffen, die das jeweilige Unternehmen inhaltlich überblicken kann. Nämlich mit Vernetzung zwischen Warenverkauf und Lagerhaltung. Oder in Apotheken der direkte Draht von der zu den Krankenkassen und zum Medikamentenlieferant. Oft gibt es sogar die Möglichkeit, Kundenkarten über die zu verwalten. Auch unnötige Umwege und Zwischenschritte in der Beschaffung und im Vertrieb können die Konjunkur bremsen. Das wiederum verzögert den Absatz und der Umsatz fällt niedriger aus als er müsste. Da nutzt dann auch das modernste nichts, um Mitarbeitern ihre Tätigkeit zu erleichtern und mehr Zeit für den Kunden zu haben.

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