Supermärkte verbessern Service mit modernen Kassen
Wer zurückdenkt an die vergangenen 50 Jahre wird feststellen, dass der Einkauf von Lebensmitteln durch moderne Kassen eine enorme Veränderung durchgemacht hat. Wurden früher eher die einzelnen Fachgeschäfte für jede Art von Lebensmitteln angesteuert, wie zum Beispiel der Metzger für Fleisch, zum Bauern für Kartoffeln und Eier, Gemüse und Obst aus dem Gemüseladen oder gar aus dem eigenen Garten eingekocht, ist heute der Gang in nur ein Geschäft oft völlig ausreichend, um den Bedarf an Lebensmitteln für die ganze Familie für eine Woche zu erledigen. Im damaligen Fachgeschäft war vielleicht sogar schon eine altmodische Registrier Kasse zu sehen, auf der die einzelnen Preise in die Tasten eingetippt wurden, oder sie wurden auch noch auf dem Pergament aufgelistet und manuell addiert, die Preise für die ausgewogene Wurst und Fleisch vom Kilopreis her ebenfalls im Kopf ausgerechnet. So hatte der Kunde eigentlich nur wenig Überblick über die verlangten Preise, es ging alles auf Treu und Glauben. Aber man kannte und vertraute sich. Kassen waren hauptsächlich dazu da, um das kassierte Geld darin aufzubewahren. Die Umsätze wurden nur anhand des Kassenstreifens mit dem Inhalt der Schublade verglichen und es kam so auch zu Kassen Differenzen, die hinterher nicht mehr nachvollzogen werden konnten. Das ist beim Gang in den heutigen Supermarkt für jeden Kunden und auch für die Kassiererinnen undenkbar. So viele Kunden müssen abgerechnet werden, wenn es da bei jedem dritten zu einer Differenz käme, wäre das eine Katastrophe. Moderne Kassen sorgen dafür, dass sowohl für den Kunden, als auch für das Unternehmen eine Sicherheit besteht, dass so wenige Fehlerquellen wie möglich auftauchen. Die Etiketten der gekauften Artikel verfügen heute alle über einen so genannten Barcode. Auch an der Fleisch- oder Käsetheke drucken die Waagen solche Belege mit genauer Angabe, welcher Artikel, welches Gewicht, welcher Preis per Kilo aus, das ganze zusätzlich auch als Barcode. Kommt der Kunde mit seinem gefüllten Wagen an die Kasse, legt er sämtliche Waren auf das Fließband. Die Kassiererin lässt sie an sich vorbei gleiten und führt dabei jeden Artikel an einem Scanner vorbei, der die Informationen der Barcodes ausliest und auf den Kassenbon druckt. Das gilt auch für die abgewogenen Artikel, die ebenfalls von der Kasse gebucht und auf dem Bon aufgelistet werden. So kann der Kunde jederzeit nachprüfen, ob die in der Kasse registrierten und berechneten Waren tatsächlich von ihm gekauft wurden. Die Kassiererin erhält aus der Kasse den errechneten Betrag, der Kunde gibt ihr das Geld oder zahlt per Karte. Rückgeld wird automatisch errechnet. Alle Fehlerquellen sind minimiert. Die Abfertigung an den Kassen geht trotz des großen Andrangs, der häufig mit Warten in der Schlange verbunden ist, sehr schnell von statten. Manuell hätte die Kassiererin von heute keine Chance mehr, diesem Ansturm gerecht zu werden. Die modernen Kassen ermöglichen überhaupt erst den Betrieb von großen Supermärkten.
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