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Kinderkleidung
Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. So ähnlich lautet ein Sprichwort. Dabei sind Eltern nach wie vor in einer Zwickmühle. Eigene Kinder groß werden sehen ist eine tolle Erfahrung. Ich weiß das, weil ich selbst einen inzwischen erwachsenen Sohn habe. Kinder kosten aber auch Geld, und zwar viel. Vom Säuglings- bis ins Kleinkindalter sind zahllose Windeln verbraucht. Auch die Spezialnahrung, bis die Kinder am Tisch mitessen können, verschlingt einiges aus der Familien kasse. Die Zeit bis weit ins Jugendalter hinein verschlingt weitere Kosten für Kleidung. Denn bis weit in das Schulalter hinein wachsen Kinder schneller aus der Kleidung heraus als dass sie sie mit Spielen und Toben durchgewetzt haben können. Der Einzelhandel für Kinderkleidung und –ausstattung freut sich da natürlich. Denn der Umsatz macht sich immer wieder bei der Abrechnung der Kasse bemerkbar. Ich erinnere mich zudem daran, dass ich Kinderkleidung für verhältnismäßig teuer empfunden habe, wenn ich mit Kleidung für große Kinder und Erwachsene verglichen habe. Doch sei es drum, darüber werden sich viele Eltern Gedanken gemacht haben und auch in Zukunft machen. Aber wie gesagt, der Einzelhandel für Kinderkleidung hat Umsatz, denn Säuglinge und Kinder wird es immer geben, mehr oder weniger jedenfalls. Und die benötigen Kleidung. Speziell Babyausstatter haben ein riesengroßes Sortiment. Beginnend bei Kinderwagen über Verbrauchsartikel wie Windeln bis hin zu Kleidung in verschiedenen Größen sind Artikel im Angebot. Ich denke mal, dass Babyausstatter die Waren nicht auf Komission bekommen sondern selbst alles kaufen müssen. Dementsprechend ist schon viel Kapital investiert. Die Geschäftsräume sollten aber auch ansprechend eingerichtet sein. Helle Wandfarben und zweckmäßige aber hübsche Regale zur Warenpräsentation sind da verkaufsfördernder als dunkle Räume, die an Lagerhallen der unfreundlichen Art erinnern. Je nach Größe des Geschäfts muss natürlich auch eine Kasse oder Registrierkasse vorhanden sein, um die Verkäufe zu tätigen. Die Kunden benötigen oft Belege, für die eigene Buchhaltung muss ohnehin ein Buchungsbeleg erstellt werden. Und eben der ist mit einer Kasse am leichtesten zu erstellen. Ein Kassensystem ist vielleicht auch hier sinnvoll, aber ebenso vielleicht nicht rentabel. Da sind die Anschaffungskosten gegenüber den (bei Geschäftsneueröffnung vermuteten) Einnahmen und dem vermutlichen Nutzen der Arbeitserleichterung abzuwägen. Wobei ein Kassensystem durchaus auch in der Branche der Babyausstattung und Kinder-/Jugendbekleidung sinnvoll sein kann. Denn ein Kassensystem kann auch hier viele Aufgaben unterstützen. So könnte der Warenbestand ständig aktuell beobachtet werden. Denn Wareneingänge könnten in einer Datenbank im Kassensystem als Anfangsbestand hinterlegt werden, während jeder Abverkauf abgezogen wird, sobald die Kasse mit dem Vorgang des Bezahlens bedient wird. Vielleicht war der Umsatz in den vergangenen Jahren rückläufig, was am Kassen bericht erkennbar ist. Aber unsere Familienministerin Frau von der Leyen kann, die auch von Berufs wegen Optimist ist, kann wieder steigende Geburtenzahlen verkünden. Selbst wenn Deutschland immer noch ein Geburtenproblem hat und sehr wenig Kinder zur Welt kommen. So ist es doch trotzdem toll zu hören, dass es wieder mehr Babys gibt. Ob das nun ein positiver Effekt aus den letzten Aufschwungjahren ist oder Ergebnis guter Familienpolitik, ich glaube das lässt sich nicht mit Sicherheit definieren. Und dass es nicht allen Familien existenzsichernd gut geht, kann auch niemand behaupten. Die Kinderarmut ist definitiv gestiegen. Aber dennoch ist die Einführung des Elterngeldes eine gute Maßnahme. Davon brauchen wir mehr. Vor allem für Familien im Leistungsbezug aus öffentlichen Kassen sollten die Maßnahmen dann auch anrechnungsfrei sein, damit auch etwas dabei rumkommt. Dieses Jahr ist ja Marathon-Wahljahr. Da bekommen wir viel versprochen. Warten wir ab, was davon gehalten wird.
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