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Artikel-Schlagworte: „Kassemsystem“

Großhändler als Dienstleister

Etwa fünftausend Produkte werden jährlich allen von der Süßwarenindustrier als Neuerscheinung auf den Markt gebracht. In anderen Branchen ist eine ähnliche Innovationskraft zu sehen. Ein Lieferant für viele Bereiche des Einzelhandels. So können Tankstellen-Stores, Kioske, Tabak- & Zigarettengeschäfte, Getränkemärkte, Kaufhäuser und Lebensmittelmärkte ihre Waren dort beziehen wie auch Bäckereien, Kantinen oder Convenience-Shops. Vom Schokoriegel über gekühlte Getränke bis hin zu Sandwiches für zwischendurch wird ein umfangreiches Warenangebot bereitgestellt. Allein in Deutschland werden von diesem Großhändler rund siebenundsechzigtausend verschiedene Handelsgeschäfte beliefert. Auf ein großes Süßwarensortiment greifen überwiegend Bäckereien zurück, die damit einen zusätzlichen Umsatz erwirtschaften wollen. Klar, in Bäckereien die vielen losen Süßigkeiten betrachten und auch welche kaufen, das machen Kinder und Jugendliche schon seit Generationen. Dass diese jungen Kunden natürlich nicht darauf achten, ob sie an einer Registrierasse oder an einem ihren Einkauf bezahlen ist relativ klar. Ihnen ist wichtig, ihre Nervennahrung so schnell wie möglich ihr Eigen zu nennen. Als Erwachsener sieht man die Welt schon mit ganz anderen Augen. Da fragt man beim Bezahlen nach dem Kassenbon, damit zuhause noch nachgehalten werden kann, wo das Geld geblieben ist. Auch sollten Belege an der Kasse mitgenommen werden, wenn bargeldlos mit Karte gezahlt wurde. Denn hier sind auch die Bankdaten des Kunden vermerkt. Und wer leichtsinnig diesen Beleg im Mülleimer des Geschäfts entsorgt, geht ein sehr hohes Datenschutz-Risiko ein. Schließlich finden Unbefugte immer einen Zugang zu Bankkonten, wenn sie nur ausreichend Daten zur Verfügung haben. Aber zurück zum Großhandel in der Lebensmittelbranche. Convenience- und Tiefkühlprodukte, sowie Eis, Tabakwaren und Frischeprodukte werden von kleineren Geschäften gekauft die neben Back- und Fleischwaren auch ein Sortiment an anderen Grundartikeln des Alltags verkaufen. Und auch Supermärkte nehmen die Dienste der Großhändler regelmäßig in Anspruch. In Supermärkten findet man natürlich Markenartikel, Waren aus der eigenen Hausmarke und eben auch verschiedenen Artikel aus dem Sortiment des Großhandels. Supermarktkonzerne und Discounter beliefern ihre Filialen überwiegend mit eigenen Fahrzeugkolonnen aus deren eigenen zentralen Warenlagern. Die hier gelagerten Warensortimente sind auch in der Kassensoftware der genutzten Kassensysteme und Netzwerkkassen hinterlegt, damit beim Kassieren auf diese Daten zurückgegriffen werden kann. Allerdings sieht am im Supermarkt auch häufig, dass noch externe Großhändler bei einigen Filialen einige Produkte zusätzlich liefern. Aber auch hier sind zugehörige Daten im hinterlegt. Ich halte es sogar für wahrscheinlich, dass die Kassensoftware der Supermarkt so ausgestattet ist, dass Wareneingänge auch den entsprechenden Lieferanten zugeordnet ist und bei Rechungseingängen diese Daten kontrolliert werden können. Ob also ein eigener Fuhrpark der Supermärkte selbige versorg oder ein landesweit tätiger Großhändler auch regional kleinere Einzelhändler versorgt ist im Arbeitsablauf einer Kassensoftware nicht wirklich relevant, weil alle Daten von modernen Kassensystemen verarbeitet werden können und der Buchhaltung des Betriebes zur Verfügung stehen. Es könnte sich lediglich in der Höhe von Verkaufspreisen niederschlagen, welcher Transport- und Lieferweg für die Waren gewählt wird. Und selbst diese Differenzen können im Kassensystem des Supermarktes ebenso laufend aktuell gehalten werden, wie auch die Verkäuferin im Kiosk oder der Bäckerei den Überblick nicht verliert, auch wenn lediglich eine zur Überwachung der Verkäufe genutzt wird.

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Verpackung

Da gibt es zu Krisenzeiten doch tatsächlich auch gute Nachrichten. Ein namhafter Verpackungshersteller hat für sein vergangenes Geschäftsjahr ein sattes Umsatzplus bekannt gegeben. Gut, man könnte fragen was der Handel oder andere Branchen davon haben. Ist doch klar: es wird viel verpackt. Alles, was verschickt wird, muss durch Verpackung geschützt werden und Transportschäden zu verhindern. Doch schauen wir mal in den Einzelhandel: Waschpulver gibt es nicht lose zu kaufen, es ist in Kartons oder platzsparenden PET-Tüten verpackt. Und so ist beinahe alles irgendwie verpackt, was im SB-Einzelhandel zu kaufen ist. Auch beim Fleischer und beim Bäcker gibt es Verpackung. Schließlich nimmt keiner sein Brot, den Aufschnitt oder das Fleisch ohne Papierschutz mit nach Hause. Auch die PET-Verpackungen oder Kartonagen haben heute noch weitere Aufgaben. Die Verpackungsindustrie liefert oft wertvolle Hilfestellungen für den Einzelhandel. Beispielsweise die Verwertung von Einwegpfandflaschen aus Kunststoff wird heute schon mit intelligenten Automaten mit integriertem und Förderband platzsparend, zeitsparend und kostensparend durchgeführt. Integrierte oder Automaten mit Kassen abrechnung findet man hier auch immer häufiger im Einzelhandel für Getränke im Bereich Mehrwegflaschen und ganzen Gebinden. Die Kunden werden hier in die Rückgabe integriert, bedienen vorne einfach ihr Fließband, und das computergesteuerte Kassensystem druckt den Pfandgutschein mit Barcode aus. Der Barcode ist hier auch wieder ein wichtiger Bestandteil der Gutschriftenabrechnung per und unterstützt die Bargeldabrechnung, die Lieferantenabrechnung und auch die Lagerverwaltung. Barcodes finden wir auch auf jeder gebräuchlichen Verpackung. Somit wird die Branche der Verpackungshersteller so lange westlicher Konsum vor allem im Verbrauchs- und Lebensmittelbereich stattfindet immer einen ausreichenden, wenn nicht wachsenden, Absatzmarkt vor sich haben. Besonders im Bereich moderner Verpackung in Verbindung mit High Tech Kassensystemen ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Die Forschung arbeitet noch an der Perfektionierung von Transpondersystemen, die besonders im Bereich des Einzelhandels noch einmal bahnbrechende Erfolge im Bereich Zeitersparnis für Kunden und Angestellte darstellen kann. Hier würde zukünftig das mit Hochfrequenzscannern sozusagen im Vorbeigehen die im Einkaufskorb befindlichen Waren erfassen, abrechnen und an ein zentrales Computerkassensystem in der Verwaltung direkt weiterleiten. Der Kunde der Zukunft könnte dann ebenfalls an der Kasse per Finger- oder Daumenabdruck bargeldlos zahlen. Einfach, schnell und unkompliziert für Personal, Verwaltung und vor allem König Kunde. Die Zeiten des lästigen auf das Warentransportband Schaufelns der Einkäufe bzw. des schwerfälligen Scannens der Waren in das durch die Verkäuferin wären vorbei. Auch die Geldbörse oder die Kreditkarte muss nicht mehr akribisch verwaltet und bewacht werden. Den Daumenabdruck habe ich immer dabei, und das wartet freundlich auf mich. Obendrein schaut mich wahrscheinlich die nicht mehr so stark belastete Verkäuferin mit einem frischen Lächeln an. Auch der Leiter des Einzelhandels kann problemlos und just in time die frischen Gemüsebestellungen aus aller Welt ordern.

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