Telekommunikation
Jedes Jahr, Mitte Februar, findet in Spanien die weltgrößte Messe der Handybranche statt. Und da schien es bislang dann mächtig in der ganzen Stadt zu klingeln, weil endlos viele sms verschickt wurden. Das soll sich aber nun ändern, weil die Krise offensichtlich auch in der Handybranche ankommt. Jedenfalls soll der weltweite Verkauf von neuen Handys zurückgehen. Offensichtlich verschieben Verbraucher den Kauf eines neuen Handys soweit wie möglich. So wie es bei anderen Elektrogeräten auch schon zu verzeichnen ist. In den letzten 25 Jahren war wohl der steigende Umsatz die goldene Kuh, um die es ging. Nun wird es zunehmend wichtiger, die Kosten im Griff zu halten. Anstelle edel aussehender neuer Geräte werden zunehmend Datendienste angeboten. Das scheint auch nötig, weil die Handynutzer wohl tatsächlich mehr Datendienste nutzen als neue Geräte anzuschaffen. Lediglich die sogenannten Smartphones scheinen einen Wachstumsmarkt zu beherrschen. Gut, diese Geräte sind eine Mischung aus Handy und Computer, also ideale Daten- und Terminhelfer für unterwegs. Aber herkömmliche Handys werden wohl immer weniger verkauft. Mobilfunkbetreiber hingegen dürften nicht so sehr von der Krise getroffen werden. Schließlich wird immer telefoniert. Da ist es nebensächlich, ob ein altes oder ein neues Handy seinen Dienst tut. Wer sich als Anbieter ausschließlich auf die Endgeräte konzentriert hatte, der dürfte nun ein Problem bekommen. Wer aber auf Telekommunikationsleistungen gesetzt hat, der muss sich keine Sorgen machen. Denn die Kunden nehmen immer mehr Datendienste in Anspruch, das Telefonieren wird auch nicht aussterben. Für den Anbieter könnte es auch von Vorteil sein, Datendienste und Handys gemeinsam in einem Shop anzubieten. Wenn ein Kunde ein Datendienst-Paket über eine Vertragsleistung kauft, der könnte auch ein neues Handy benötigen, früher oder später jedenfalls. Und wenn der Händler den Kunden mit gutem Service zufriedenstellt, wird er eben das neue Handy auch dort kaufen. Guter Service spricht sich außerdem rum, was wiederum weitere neue Kunden bedeuten kann. Das wird sich natürlich auch in den Umsätzen bemerkbar machen, die im Telekommunikations-Shop ebenso in der Kasse landen wie in jedem anderen Einzelhandelsgeschäft. So ist es auch in der Handybranche sinnvoll, im Shop mit Kassen oder Kassensystemen zu arbeiten. Besonders in der Telekommunikationsbranche dürfte es ein Leichtes sein, die Kasse des Shops mit der betrieblichen Buchhaltung zu verbinden. Unternehmensbedingt dürfte das sogar sehr preiswert sein. Schließlich kann das eigene Telekommunikationsnetz genutzt werden. Einfache Lagerhaltung, Datenfernübermittlung der Verkäufe, das leichte Nachordern von Stückzahlen der begehrtesten abverkauften Handys und Zusatzartikeln wird auch im Telekommunikations-Shop durch Kassensysteme unterstützt. Wie schön ist es doch, bei der Datenübertragung auf bewährte hauseigene Telekommunikationswerkzeuge zurückgreifen zu können. Somit kann man fachspezifische professionelle Kassensysteme auch für ein High Tech-Produkt sinnvoll hinzukaufen und auf vorhandene Strukturen kostengünstig betriebsintern zurückgreifen. Dadurch entsteht eine hervorragende Symbiose von hauseigenem Know How in Verbindung mit professionellen externen Entwicklungen moderner Kassenhersteller.
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